Was ist eigentlich Glück?

Was ist eigentlich Glück? Ich bin vor kurzem mal wieder über einen Text gestolpert von einem gewissen Tuncay Zo, den ich wirklich bemerkenswert finde.

Eine Lehrerin brachte einmal Luftballons zur Schule und forderte alle ihre Schüler auf, sie aufzupusten und ihren Namen auf den Luftballon zu schreiben. Nachdem die Kinder ihre Luftballons in die Halle geworfen hatten, ging die Lehrerin durch die Halle und mischte sie alle durch.

Die Kinder hatten fünf Minuten Zeit, um den Ballon mit ihrem Namen zu finden, aber obwohl sie hektisch suchten, fand niemand seinen eigenen Ballon.
Dann forderte die Lehrerin sie auf, den Ballon in ihrer Nähe zu nehmen und ihn der Person zu geben, deren Name darauf stand. In weniger als zwei Minuten hielt jeder seinen eigenen Ballon in den Händen.
Die Lehrerin sagte zu den Kindern: „Diese Luftballons sind wie Glück. Wir werden es nicht finden, wenn wir nur nach unserem eigenen suchen. Aber wenn wir uns um das Glück eines anderen kümmern …, wird es uns letztendlich helfen, unser eigenes zu finden.“

Diese Geschichte hat mich nachdenklich gemacht und auch wieder an unsere Philippinenreise erinnert. Ein Wort, das mir dort immer wieder begegnet ist, ist das rise me up – das Aufrichten. Tue ich etwas, was meinen Gegenüber aufrichtet und wachsen lässt oder suche ich nur die Fehler? Und wie ist Gott? Sicherlich einer, der mich aufrichten will und mich aufrichtet.

Das zu spüren und zu erleben gibt uns Christinnen und Christen doch die Kraft das bei unseren Gegenübern ebenso zu tun.

Wenn wir in die Nähe Gottes eintreten merken wir auf welchem festen Grund wir stehen, wie Gott uns aufrichtet und wie nicht mehr der missgünstige die Macht hat und der mitmenschliche das Nachsehen. Denn wir wissen

„Gott nahe zu sein ist unser Glück.“ Ps. 73,28

In diesem Sinne wünsche ich ihnen ganz viel Glück!

Mit herzlichem Gruß

Ulrike Stoll-Dyma


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