Impuls zum Ostersonntag

Ostern 2021

Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. 

Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß. 

Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt hat. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern und dem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat. 

Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemandem etwas davon; denn sie fürchteten sich.

Mk 16,1–8

Im Anfang
war die Stille.

Sie machte Angst,
die Erfahrung des leeren Grabes damals.

Sie macht Angst,
die Erfahrung der pandemischen Leere heute.

Doch: die Fülle des Lebens
liegt nicht im Gestern.

Sie erwartet uns
 durch die Stille hindurch
im Morgen:
die Erfahrung der Auferstehung damals,
die Hoffnung auf Leben heute.

                                                                      Christoph Moos

 

 

Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!